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Sonntag, 28. Februar 2010

Kleiner ist feiner


Zurück vom Spaziergang, bei dem wir wieder einmal die Baustelle des gigantomanischen "Kinderkombinates" in der Schönower Heidestraße bewundert haben. Da leistet sich Bernau wirklich etwas ganz gewaltig Großes für etwa 3,5 Millionen Euro. Zwar möchte man bezweifeln, dass sich die Kinder in dieser Kita jemals wohlfühlen, aber die Verantwortlichen und die Planer werden sich wieder auf die Schulter klopfen und vor allem schöne Bänderchen zur Eröffnung durchschneiden. Die beiden kleinen Kitas in Schönow haben nun wirklich nicht mehr gereicht, aber muss es so ein Bau für 180 Kinder sein ? Kleiner ist feiner, vor allem was die individuelle Betreuung der Kleinen betrifft. Und woran liegt es, dass mir beim Anblick des Rohbaus dieser Kinderkaserne ein Zitat von Manni Höch in den Sinn kommt, der in dem Film " Wilsberg - Tödliche Freundschaft" einen Bauamtsleiter mimt und sagt: " Ich bin deutscher Beamter. Deutsche Beamte sind unbestechlich. Wir nehmen NICHTS an - nicht mal Vernunft".

Aber wenigstens d a s sollten sie manchmal annehmen. Wobei: Vernunft in ein leeres oder fast leeres Gehirn implantieren - ist das nicht auch schon Bestechung?

Foto: Alles geregelt (Joujou, www.pixelio.de)

Samstag, 27. Februar 2010

"Wer Gewalt ausübt oder androht, stellt das Fehlen eigener Argumente unter Beweis"

Pressemitteilung von Bündnis 90/Die Grünen, Regionalverband Niederbarnim vom 26. Februar 2010:

"Mit Erschütterung haben die Niederbarnimer Bündnisgrünen die massive Bedrohung des Dr. Valentin durch Rechtsextremisten zur Kenntnis genommen und erklären sich mit ihm solidarisch.

Der Sprecher des Regionalverbandes Niederbarnim, Klaus Labod, sagt: „Einmal mehr haben diese Kreise durch ihr Handeln nachgewiesen, dass ihnen Toleranz, die Achtung vor anderen Meinungen und körperlicher Unversehrtheit anderer Menschen völlig fremd sind und haben damit über eine angezeigte Strafverfolgung hinaus auch die Notwendigkeit der gesellschaftlichen Ächtung über Partei- und Meinungsgrenzen hinweg deutlich unter Beweis gestellt."

Bündnis 90/ Die Grünen hoffen auf einen baldigen Ermittlungserfolg der Polizei und auf eine
unnachsichtige Ahndung, die zur Verteidigung unserer Demokratie und Rechtsordnung vonnöten ist."

Klaus Labod
Sprecher des Vorstandes

Danke an alle Demokraten, die mir zur Seite stehen. Die braune Bande kommt nicht durch !

Foto: Juana Kreßner, www.pixelio.de


Freitag, 26. Februar 2010

Rechtsextreme Bedrohung gegen Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen - Staatsschutz ermittelt

Pressemitteilung:
"Die in den vergangenen Tagen kursierenden Drohbriefe der rechtsextremen Organisation „Kommando 13. Februar“ haben sich auch gegen die Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen (BVB) gerichtet. Der im Januar zur Barnimer Landratswahl angetretene Bewerber der BVB, Dr. Frank Valentin, erhielt am vergangenen Montag einen an ihn adressierten Brief per Post, in welchem mit dem Text „Dein Leben interessiert uns brennend“ unverhohlen gedroht wurde. Dabei handelte es sich um denselben Text, welcher in dieser Woche mehrere politisch aktive Personen in Berlin und Brandenburg erreichte.

Die Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen verurteilen diesen perfiden Einschüchterungsversuch politischer Extremisten und wenden sich entschieden gegen demokratiefeindliche Bestrebungen.

Wir sind entsetzt, dass solch menschenverachtendes Gedankengut derart unverschämt zur Schau gestellt wird. Dr. Valentin gehörte zu den Unterzeichnern des Aufrufes für die friedliche Verhinderung des Dresdener Neonaziaufmarsches am vergangenen Wochenende.

Der gesamte Landesverband der Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen stellt sich schützend vor sein Mitglied und aktiven Mitstreiter Valentin, der bei der vergangenen Wahl 14,9% erzielt und somit ein Zeichen für Demokratie und Pluralismus gesetzt hat.
Der Landesvorstand der BVB bittet alle Mitglieder, die ebenfalls derartige Schreiben erhalten haben, sich zeitnah an Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus und Gewalt zu wenden. Derartige Bedrohungen müssen ernst genommen werden.

Deshalb wurde Strafanzeige erstattet, das Schreiben zwecks Spurenanalyse dem Staatsschutz überreicht. Ermittlungsergebnisse sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Trotz dieses besorgniserregenden Angriffs aus dem rechtsextremen Lager werden die Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen ihren Einsatz für Demokratie und Meinungsvielfalt in Brandenburg unvermindert fortsetzen."

Soweit unsere Pressemitteilung. Der braune Dreck hat mich schon am Montag erreicht. Ich war natürlich gleich beim Staatsschutz und ich war zum ersten Mal froh, dass es eine derartige Abteilung bei der Polizei gibt. (Nur nebenbei: Hut ab vor den beiden jungen Kommissaren ! Sachlich, unaufgeregt, fachlich kompetent, vertrauenserweckend - so mein Eindruck)

Danach habe ich lange gerungen, ob ich die ganze Angelegenheit nicht zu wichtig nehme. Aber es ist wichtig , dass d a s an die Öffentlichkeit kommt. Dass wir schon wieder so weit sind! Dass die braunen Brandstifter und Totschläger schon wieder so frech sind.

Flagge zeigen, Zivilcourage beweisen. Was anderes kommt für mich, für uns nicht in Frage! Nie mehr werden wir uns
- von wem auch immer - das Denken und das freie Wort verbieten lassen. Und ich bin sicher, die braune Brut kommt nicht durch...

Donnerstag, 25. Februar 2010

Wissenschaft und Krieg, Zeitschriften und Politik

Mit dem schmissigen Titel "SCHRITTE IN DIE ZUKUNFT" unterschreibt "National Geograpic Deutschland" das Foto von Greg Gadson, der im Jahre 2007 im Irak beide Beine verlor. Gadson testet heute bionische Gliedmaßen und "denkt dabei an die wachsende Anzahl von Soldaten mit ähnlichen Verletzungen." So sehr ich dem Mann seine neuen Beine gönne, so sehr graust es mich vor einer solchen Zukunft, denke ich doch auch an die Schmerzen, den Kummer, die Sorgen der Angehörigen und die Kosten für derartige Versorgungen von Kriegsverletzungen. Einige überleben eben auch nicht, denn für alles gibt es keine Ersatzteile. Und nebenbei fällt mir wieder einmal auf, wie die meisten Medien dieser Welt - nicht nur National Geographic - so quasi ganz nebenbei den Krieg als etwas ganz Normales darstellen. Unterschwellig werden wir alle für größere Einsätze fit gemacht. Wenn mal irgend etwas schief läuft - na, dann haben wir eben neue Beine für Dich. Wie schön,wie einfach, wie verlogen, was für ein dreckiges Geschäft...

Mittwoch, 24. Februar 2010

Punkte in Flensburg

"Gebt starkes Getränk denen, die am Umkommen sind, und Wein den betrübten Seelen, dass sie trinken und ihres Elends vergessen und ihres Unglücks nicht mehr gedenken." (Die Bibel, Sprüche Salomos)

Schade, nun ist sie zurück getreten. Die ganze Affäre wäre sicher nicht nötig gewesen. Sie war eine der wenigen vom Bodenpersonal des lieben Gottes, die man auch als notorischer Atheist uneingeschränkt respektieren konnte. Nicht erst seit ihrer Kritik am Krieg und dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Liebe Frau Käßmann, aus reinem Herzen wünsche ich Ihnen alles, alles Gute.

Dienstag, 23. Februar 2010

Im Alter wird der Teufel religiös


"Die Grünen sind wie eine Banane – als sie noch jung und frisch waren, waren sie grün, in ihrer politischen Reifezeit wurden sie gelb und im Alter werden sie schwarz. Die Zeiten, in denen die Grünen als linksalternative Überzeugungstäter galten, sind lange vorbei. Die Partei ist längst in der Berliner Republik angekommen und gilt selbst bei überzeugten Konservativen als satisfaktionsfähig – in einigen Politikfeldern sind die Grünen sogar die wahren Konservativen." schreibt Spiegelfechter Jens Berger in Telepolis.

Bananen ? Also ein Reifeprozeß ? Wohl eher der unbändige Drang zur Macht. Für die Beteiligung an der Macht geht man auch mit dem Teufel ins Bett...

Foto: Oliver Haja, www.pixelio.de

Der 13. Februar: Ein Nachschlag

Aus aktuellem Anlass, denn der Schoß ist fruchtbar noch , aus dem das kroch:


SCHWUR VON BUCHENWALD

Ansprache in französischer, russischer, polnischer, englischer und deutscher Sprache auf der Trauerkundgebung des Lagers Buchenwald am 19. April 1945.

Kameraden! Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Aussenkommandos von der Nazibestie und ihrer Helfershelfer ermordeten 51.000 Gefangene!

51.000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet, abgespitzt

51.000 Väter, Brüder, Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische System waren.

51.000 Mütter und Frauen und hunderttausende Kinder klagen an!

Wir lebend gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialitäten sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen. Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache!

Heute sind wir frei!

Wir danken den verbündeten Armeen, der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt Frieden und das Leben erkämpfen. Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue demokratische, friedliche Welt. F. D. Roosevelt - Ehre seinem Andenken!

Wir Buchenwalder,

Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slovaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslaven und Ungarn kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung.

Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht - der Sieg muß unser sein!

Wir führten in vielen Sprachen den gleichen, harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende.

  • Noch wehen Hitlerfahnen!
  • Noch leben die Mörder unserer Kameraden!
  • Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!

Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:

Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!

Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig.

Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:

WIR SCHWÖREN!


Im US-Militärarchiv, Washington, liegt der Bericht, den am 11. April 1945 die Aufklärer der 4. Panzerdivision der US-Armee, die vorausgefahren waren, dem nachfolgenden Stab übermittelten: Es waren der Leutnant Desard und der Sergeant Bodot, die als französische Widerstandskämpfer in die US-Armee eingetreten waren.

Hier die wichtigste Stelle in Übersetzung des folgenden Orginaldokuments:

"Weimar, 11. April ... Konzentrationslager Buchenwald ... besondere Sturmtupps waren organisiert worden, um die Wachen zu überwältigen. Vor unserer Ankunft waren die Wachtürme erobert und 125 SS-Männer gefangengenommen worden, die noch im Gewahrsam des Lagers sind. Die Leitung des Lagers befindet sich in der Hand eines gut organisierten Komitees, das alle im Lager vorhandenen Nationalitäten umfaßt."( © 2008 VVN/BdA Frankfurt /Oder)

selbstbefreiung

Sonntag, 21. Februar 2010

Das Wort zum Sonntag

"Fange nie an, aufzuhören - höre nie auf, anzufangen." meinte Marcus Tullius Cicero (* 3. Januar 106 v. Chr. in Arpinum; † 7. Dezember 43 v. Chr. bei Formiae). Er war ein römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph, der berühmteste Redner Roms und Konsul im Jahr 63 v. Chr.

Foto: Spuren im Sand (Jürgen Acker, www.pixelio.de)

Samstag, 20. Februar 2010

Der Berg kreißt und gebiert - eine Ausschreibung


Nun ist es amtlich: Die Stellenausschreibung für den Landratsposten im Barnim ist da ! Und diese Ausschreibung hat es nicht in sich, denn sie ist - wie das Sprichwort in der Überschrift schon ankündigt - eher eine Maus geworden. Jetzt werden die Bewerbungen aber waschkörbeweise im Landkreis eingehen, denn "Gesucht wird eine qualifizierte, tatkräftige, verantwortungsbewußte, einsatz-und entscheidungsfreudige Persönlichkeit, die in der Lage ist, die Entwicklung des Landkreises Barnim zu fördern, die Verwaltung bürgernah, leistungsorientiert und wirtschaftlich zu führen und die in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Kreistag und den Einwohnern/Einwohnerinnen für die Belange des Landkreises Barnim eintritt. " Das kann ja wirklich jeder - es sei denn, der Bewerber oder die Bewerberin ist Politiker. Auch Erleichterung macht sich im Barnim breit, denn der ehemalige Amtsinhaber dürfte nun endgültig aus dem Rennen sein. Einen Großteil der formulierten Anforderungen hat er doch wirklich nie erfüllt...

Foto: Blaue Maus im Schnee (Andrea Kusajda, www.pixelio.de)



Freitag, 19. Februar 2010

Beziehungen, Druckposten und unmaßgebliche Meinungen

Ich lese gerade ein Buch von Peter Ensikat über gängige DDR-Vorurteile. Das ist zum Teil ganz amüsant, vergleicht Ensikat doch stets Vergangenheit in der DDR und Gegenwart in der heutigen Bundesrepublik Deutschland. Meist kommt die Gegenwart nicht so gut weg. Leider kann ich auch nicht über meinen Schatten springen: Als die "Märkische Oderzeitung" heute über das Wahlverfahren für den neuen Landrat im Barnim berichtet, wird mir erstens schlecht und zweitens fallen mir sofort die bitteren Worte Ensikats über "Beziehungen" ein. Aber was waren wir doch für Waisenknaben in der DDR ! Das Sprichwort "Beziehungen nutzen nur dem nicht, der keine hat" habe ich leider erst nach der Wende kennengelernt. Eine abgehalfterte SPD-Bundestagsabgeordnete, die nach dem Verlust ihres Bundestagsmandats von ihren Parteifreunden sofort auf einen Druckposten geschoben wird, die wahrscheinlich nur aufgrund ihres guten Listenplatzes im Kreistag sitzt und uns alle jetzt mit ihren unmaßgeblichen Meinungen zur Barnimer Landratswahl nervt: Was braucht es mehr, um sich mal wieder über diese freiheitlich-demokraturische Grundordnung, in der Beziehungen alles sind und vor allem so unerhört frech genutzt werden, zu ärgern ?

Andererseits: Nach etwas Überlegung befällt mich eine eisige Ruhe. Wenn ich nämlich an die Bonzen in der DDR und in diesem Zusammenhang an ein altes deutsches Sprichwort denke. Die Bonzen meinten auch, ihnen kann keiner. Und das Sprichwort lautet: Heute noch auf stolzen Rossen - morgen durch die Brust geschossen. Oder: Hochmut kommt vor dem Fall. In diesem Sinne: Machen wir weiter, gegen alle diese unredlichen Bierwirte in dieser Welt...

Mittwoch, 17. Februar 2010

Gegen Krieg und Sozialabbau

Aus einem Interview der Zeitung " junge welt" mit Lühr Henken, er ist Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag und Mitorganisator der Demonstration »Kein Soldat mehr! Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan!« am Samstag in Berlin:

" junge welt: Ein Argument der Friedensbewegung lautet, der Krieg nach außen finde seine Entsprechung in Sozialabbau und Repression im Inneren. Ist diese Botschaft in der Bevölkerung angekommen?

Lühr Henken: Leider nicht im notwendigen Umfang. Binnen nur eines Jahres sind die Kosten für den deutschen Afghanistan-Einsatz um rund 85 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gestiegen. Für nichts sonst – abgesehen von der sogenannten Bankenrettung – werden die Ausgaben so exorbitant gesteigert. Zugleich wird im Sozialbereich ohne Unterlaß gekürzt. Jeder einzelne Euro kann aber nur einmal ausgegeben werden, und hierzulande fällt die Wahl immer häufiger auf den Krieg. Diesen Zusammenhang müssen wir noch deutlicher machen."





Demotermin: 20. Februar, 13 Uhr, Bebelplatz in Berlin-Mitte. Infos im Internet: www.afghanistandemo.de

Foto oben: Dieter Schütz (www.pixelio.de)

Dienstag, 16. Februar 2010

Montag, 15. Februar 2010

Drachen und die Muggelwelt

"Na, was soll's. Was wäre das Leben ohne ein paar Drachen?" fragte Ron Weasley im Film "Harry Potter und der Feuerkelch". Ron, mit ganzem Namen Ronald Bilius Weasley, (*1. März 1980), ist Harry Potters bester Freund. Ron und Harry freunden sich schon auf ihrer ersten Fahrt zur Zauberschule im Hogwarts Express miteinander an. Die beiden kommen in denselben Schlafsaal. Was für den in einer Zaubererfamilie aufgewachsenen Ron selbstverständlich ist, kennt Harry nicht. Ron erklärt seinem Freund solche Dinge und erweist sich als Harrys loyaler Freund bei (fast) allen Erlebnissen.

Recht hat der Junge. Auch uns Muggels gehen Drachen ganz schön auf den Keks. Allerdings heißen Drachen in der Muggelwelt Finanzämter...

Foto: Drachen aus Glas (Jurec, www.pixelio.de)

Schweden erklärt Deutschland den Krieg

"Der Terrorismus ist ein Krieg der Armen gegen die Reichen. Der Krieg ist Terrorismus der Reichen gegen die Armen" sagte Sir Peter Alexander Baron von Ustinov, Commander of the British Empire, (* 16. April 1921 in Swiss Cottage, Camden, London; † 28. März 2004 in Genolier, Kanton Waadt, Schweiz) Er war eine der angesehensten Persönlichkeiten des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts aus den Bereichen Film, Theater, Literatur und Kunst. Ustinov engagierte sich politisch als Weltföderalist und Sonderbotschafter von UNESCO und UNICEF und trat weltweit für Kinder- und Menschenrechte ein. In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich aus sozialphilosophischer Sicht der Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen und gründete aus diesem Anlass Universitäten in Budapest und Durham sowie das deutschsprachige Sir-Peter-Ustinov-Institut in Wien. Von 1968 bis 1974 war Ustinov Rektor der Universität Dundee und amtierte von 1992 bis zu seinem Tod als Kanzler der Universität Durham. 1990 wurde er von Elisabeth II. in den britischen Adelsstand erhoben.

Ich schreibe hier deshalb so ausführlich über Peter Ustinovs Leben und seine Verdienste, um zu beweisen, dass dieser Mann weder ein Dummkopf noch ein Radikaler war. Er war ein Querdenker und über das obige Zitat sollte man im Zusammenhang mit den gegenwärtig laufenden Bundeswehreinsätzen in aller Welt mal ein wenig nachdenken.

Weshalb ist die Bundeswehr z. B. in Afghanistan ? Offiziell um den Terrorismus der Taliban und von al-Quaida zu bekämpfen. Und dann ist da noch ein imaginärer Wiederaufbau. Ein "demokratisch" gewählter Präsident muss behütet werden. Ach ja, und die Frauen schützen wir. Wirklich ? Viele sehen diese Gründe für den Militäreinsatz inzwischen sehr kritisch. Der schwedische Schriftsteller Jan Myrdal hielt am St.Xavier’s College in Mumbai/Indien im Rahmen einer Gedenkvorlesung zu Ehren Gandhis die Rede »Werden die USA ihr ›Waterloo‹ in Afghanistan und Irak erleben?« . Diese Rede wurde am 9. Februar auf der Internetseite www.globalresearch.ca veröffentlicht.

Hier ein frappierender Auszug aus dem Referat des Querdenkers Jan Myrdal:
"Heute scheint es – wenn man einigen schwedischen Politikern zustimmt – so, als wären die US-Streitkräfte, die der NATO und die schwedischen Soldaten nach Afghanistan geschickt worden, um die Frauen Afghanistans zu befreien. Als einige meiner linken Freunde begannen, von der Befreiung der Frauen in Afghanistan zu reden, Befreiung von der Unterdrückung durch die Taliban, erinnerte ich sie erst daran, wie die spanischen Bauern die Inquistition den französischen Besatzern vorzogen, und dann wies ich sie darauf hin, daß, wenn sie schwedische Soldaten abkommandieren, um Frauen zu befreien, es da noch lohnendere vordringlichere Ziele gäbe: Der schwedische Staat erlaubt es Männern nicht, sich Frauen zu kaufen. Die, die es doch tun, werden bestraft. Aber in Deutschland ist Prostitution legal. Hamburg ... ist eines der großen Zentren der legalen Prostitution in Europa. Der deutsche Staat nimmt sehr viel ein durch die Besteuerung der Prostitution in Hamburgs Bordellen. Viele der Frauen, die dort in den Bordellen arbeiten, wurden aus Asien, Afrika und Osteuropa verschleppt. Schweden könnte natürlich seine Armee nach Hamburg schicken, die Marine und die Luftwaffe, um zu versuchen, diese unglücklichen Frauen aus den steuerzahlenden Hamburger Bordellen zu befreien. Aber wir tun es nicht. Statt dessen schicken wir unsere Truppen nach Afghanistan, wo sie dann Seite an Seite mit deutschen Zuhältern zusammen die afghanischen Frauen befreien."

Wer mehr lesen will - auch einen interessanten Vergleich mit den Napoleonischen Kriegen oder dem Einfall Mussolinis in Äthiopien - findet hier einen längeren Auszug dieses Beitrages von Jan Myrdal.


Samstag, 13. Februar 2010

Arbeit ist Strafe oder: Der Winter gehört den Pazifisten


Heute früh beim Studium der Zeitung fühlte ich mich an den Schweizer Kabarettisten Emil Steinberger erinnert, der in einem Sketch einen Polizeiwachtmeister der Züricher Polizeihauptwache mimte. Einen Anrufer, der mitten in der Nacht einen Bombenfund melden wollte, beschied er kurz und knapp, dass die Polizei nicht kommen könne. Draußen wäre es ja dunkel!

Kein Witz ist so weit hergeholt, dass er nicht noch Realität werden könnte. Jedenfalls in der Bundesrepublik Deutschland. In etwas abgewandelter Form wurde der Sketch von Emil gestern in Schwedt an der Oder nachgespielt. Dort sagte man ein feierliches Gelöbnis der Bundeswehr wegen des Winterwetters ab.

Da der für das Gelöbnis vorgesehene Sportplatz unter einer gewaltigen Schneedecke von sage und schreibe 300 Metern - äähh, Verzeihung - 30 Zentimetern, das sind immerhin 300 Millimeter, ächzt, hat der dortige Kommandeur das Gelöbnis abgesagt und - wie neulich die Sonnenfinsternis - in die Kaserne verlegt. Kommandeur Oberstleutnant Peter Bomhardt wies natürlich Schwedter Zyniker in ihren Schranken, die Vergleiche zur Nationalen Volksarmee gezogen hatten, da diese Armee zwar niemals Krieg geführt hat, aber immerhin Schnee fegen konnte. "Für die Rekruten ist das Gelöbnis ein feierliches, wichtiges Ereignis. Weshalb sollen wir sie bestrafen, für dieses Ereignis tagelang Schnee schippen zu müssen? Das würde ich nie machen." wird der Oberstleutnant zitiert.

Nun versteht mich nicht falsch: Ich brauche derartige profaschistische Rituale wie diese öffentlichen Gelöbnisse der Art "Deutschland ist wieder wer!" aus der Zeit des GröFaZ nicht. Im Gegenteil. Ich finde es nur bezeichnend, dass es Offiziere gibt, die Arbeit als Strafe empfinden. Ich war ja schon immer der Meinung, dass in Deutschland nur der Offizier wird, der zu faul zum Arbeiten ist. Dieses Vorurteil wurde also bestätigt.

Trotzdem darf ich mich ja als besorgter Bürger mal fragen, was unsere Bürger in Uniform wohl täten, wenn bei 30 cm Schnee plötzlich der Feind am Stadtrand von Schwedt erscheint? Da der aber mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht kommt und es in Afghanistan offensichtlich keinen Schnee gibt oder man ihn dort in guter alter Wehrmachtstradition von Zwangsarbeitern wegschaffen lässt, gehört dieser Winter zumindest in Schwedt den Pazifisten. So wird es aber leider nicht bleiben...

Foto: Kein Feind, aber Willy bei 30 cm Schnee in Sicht ! ( © fv 2010)
Quelle: "Märkische Oderzeitung" vom 13./14.2.2010

Freitag, 12. Februar 2010

Staatsmänner und Generäle, Dummheiten und Fehler

"Wenn ein Kolonialwarenhändler in seinem kleinen Laden so viele Dummheiten und Fehler machte wie die Staatsmännner und Generäle in ihren großen Ländern, wäre er in spätestens vier Wochen bankrott. Und er käme ganz und gar nicht ins goldne Buch der Geschichte, sondern ins Kittchen" schrieb Erich Kästner in seinem Buch "Als ich ein kleiner Junge war".

Aber da Staatsmänner und Generäle immer jemanden finden, der für sie zahlt und die Suppe auslöffelt, die diese Herrschaften eingebrockt haben - nämlich uns - gehen sie niemals bankrott. Oder gar ins Kittchen. Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben...

Donnerstag, 11. Februar 2010

Willy

Leser von Vallis Blog wissen, dass unser Verantwortlicher für die Sicherheit in Haus und Hof Willy heißt. Er ist ein Schäferhund-Labrador-Mix und kommt aus dem Bernauer Tierheim im Ortsteil Ladeburg. Als wir ihn vor fast 13 Jahren dort abholten, erzählte man uns seine Geschichte: Man hatte seine Mutter mit ihren vier Welpen in einem Waldstück bei Zehdenick gefunden, die Hündin war dort an einen Baum gebunden worden. Leider erwischt man diese Art von "Frauchen" oder "Herrchen" nicht !

Willy wollte zuerst nicht in unser Haus, er war ja nur den Tierheimzwinger gewöhnt und so dauerte es einige Tage, bis er das Haus und seine neue Meute akzeptiert hatte. Inzwischen läuft es ganz gut, wenn wir immer auf's Wort gehorchen.Dass sich sein Name hinten mit einem "Y" schreibt hat er übrigens seinem Tierarzt zu verdanken, der die Schreibweise im neuen Impfausweis einfach so festlegte.

Komischerweise ist er wie ein Mensch mit zunehmenden Alter immer konservativer geworden.Alles muss seinen gewohnten Ablauf haben, ungewohnte Dinge kann er nicht leiden.So hatte er schon immer etwas gegen das Modellstehen (oder -liegen) und dreht sich immer weg, wenn man ein Foto machen will oder ihn zeichnet. Ein schwieriges Modell eben. Aber ich glaube, M. hat ihn dieses mal ganz gut getroffen, obwohl er zwischendurch natürlich auch wieder rumzappeln musste:



Bei Wind und Regen, Sturm und Schnee, eisiger Kälte oder Sommerhitze ziehen wir zweimal am Tag mit ihm durch die Schönower Natur.Und das soll auch noch lange so bleiben...

Grafik: © mv 2010

Victor Klemperer zum 50. Todestag


Heute vor einem halben Jahrhundert starb Victor Klemperer im Alter von 79 Jahren in Dresden. Klemperer (* 9. Oktober 1881 in Landsberg an der Warthe) war ein deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller. Neben seiner Abhandlung "LTI – Notizbuch eines Philologen" (LTI = Lingua Tertii Imperii, Sprache des Dritten Reiches) wurde er vor allem durch seine Tagebücher bekannt, in denen er akribisch seine Ausgrenzung als Deutscher jüdischer Herkunft aus dem Alltag des deutschen Faschismus dokumentierte:







Das Leben Victor Klemperers ist durch die Uni in Halle, an der er nach 1945 eine Professur innehatte, recht gut dokumentiert. Hier im Blog sind schon insgesamt sechs Posts über ihn erschienen, die über die Suchfunktion des Blog in der Sidebar aufgerufen werden können.

Der Mann imponiert mir immer mehr. Vor allem seine Analysen und Aussagen zu dem, was Sprache bewirkt, was sie im Menschen anrichten kann, sind nach wie vor aktuell. Und Sprache entlarvt. Man muss nur ganz genau zuhören, wenn die Vertreter oder die sogenannten "Promis" unserer herrschenden Klasse wieder einmal aus dem Nähkästchen plaudern...


Foto: Grab von Victor Klemperer und seiner Frau Eva auf dem Dölzschener Friedhof in Dresden
(Autor: Paulae, wikimedia, creative commons)

Mittwoch, 10. Februar 2010

Fremdschämen


Die unentgeltliche Fernsehzeitung "Prisma - Wochenmagazin zur Zeitung" liegt jeden Dienstag der abonnierten "Märkischen Oderzeitung" bei und ist alles andere als umsonst. Von Ausgabe zu Ausgabe wird das Blättchen besser, d. h. interessanter. Auf das Kreuzworträtsel warte ich inzwischen schon am Montag. Der Kurzkrimi ist zwar manchmal recht brav. Das bedeutet aber nicht, dass man am frühen Morgen, mit müdem Hirn und nüchternem Magen immer und in jedem Fall den Täter findet.

Gestern nun wurde im Ratgeberteil das Thema "Fremdschämen" behandelt. Schämen oder Scham ist ein Gefühl der Verlegenheit oder der Bloßstellung, das sowohl durch Verletzung der Intimsphäre auftreten als auch auf dem Bewusstsein beruhen kann, durch unehrenhafte, unanständige oder erfolglose Handlungen sozialen Erwartungen oder Normen nicht entsprochen zu haben. Das Schamgefühl ist häufig von vegetativen Erscheinungen wie Erröten oder Herzklopfen begleitet und kann durch typische Reaktionen wie das Senken des Blickes ausgedrückt werden. Die Intensität der Empfindung reicht von der flüchtigen Anwandlung bis zur tiefsten Beklommenheit und geradezu tödlichen Scham. Schämen ist konstruktiv, weil Erkenntnisse freigesetzt wird.

Fremdschämen wiederum bedeutet, sich für etwas schämen, was gar nichts oder nur sehr peripher mit einem selbst zu tun hat. Die Betrachtung einer sich blamierenden oder auch von anderen balmierten Person führt zu sofortiger Auslösung eines Gefühls, sich schämen zu müssen. Fremdschämen beinhaltet keine rationale Abwertung einer Aktion, sondern findet rein unterbewusst statt und ist in Stärke und Ausprägung mit dem Eigenschämen vergleichbar. Gegenüber dem Eigenschämen fehlt beim Fremdschämen eine durch den Schämenden verursachte Grundlage.

Warum schämen wir uns für andere ? Angeblich resultiert die Konjunktur des Fremdschämens in der heutigen Zeit aus der Vielzahl der Casting-, Reality- und Talksshows im Fernsehen, die allesamt darauf basieren, dass sie ihre Kandidaten der Lächerlichkeit preisgeben. Man kann da manchmal gar nicht hingucken und schaltet gerne weg, weil man sich selber so unwohl fühlt, obwohl man mit der Sache nichts zu tun hat. Ein anderes gutes Beispiel ist eine Situation im Ausland, wenm ein Deutscher beobachtet, wie sich ein anderer Deutscher sichtlich daneben benimmt. So schämt sich der Beobachter dafür, dass er mit dem sich peinlich verhaltenden Landsmann die Nationalität teilt, dass er selbst von anderen dem Bild des „hässlichen Deutschen“ zugerechnet werden könnte. Außerdem kann er sich für sich selbst schämen, weil er die Situation nur beobachtet hat und nicht mutig eingeschritten ist, um die Situation zu retten. Fremdscham hat also auch nimmer etwas mit der eigenen Person zu tun, mit den eigenen Moralvorstellungen, den eigenen Ansichten und dem eigenen Gewissen. Um „Fremdscham“ zu spüren, muss man generell für Scham empfänglich sein. Das ist nicht jeder.

Gestern war wieder so ein Tag: Dieses Unbehagen, dieses Gruseln im Genick, dieses Schämen für dieses Land, in dem ich nun schon fast seit 20 Jahren beheimatet bin. Dieses Schämen für Deutschland. Zuerst das Urteil des Bundesverfassungsgericht zu den Hartz IV-Sätzen von Kindern. Dann die fast sofortige Reaktion der Täterbande, die schon wieder tönt, dass die Bezüge der 6,8 Millionen Hartz-IV-Bezieher nach diesem Urteil bis zum Jahresende nur neu berechnet werden müssen - was aber nicht heißt, daß sie auch steigen werden.

Nochmal zum Mitschreiben: Da muss das oberste deutsche Gericht den hochbezahlten Pfiffikussen aus diversen Bundesregierungen und den sogenannten Volksparteien regelmäßig die Arbeit machen. Der Anteil der in Armut lebenden Kinder steigt dabei ständig. Wir schicken 5350 Soldaten in ein völlig fremdes, weit entferntes Land, dass uns nichts angeht und schmeißen dafür Milliarden raus. In schöner Regelmäßigkeit werden die Truppenkontingente von einer total unfähigen und willfährigen Politkamarilla ohne jeden Widerspruch aufgestockt. Oder: Allein 90 Millionen Euro pro Jahr ist uns die sogenannte Birthler-Behörde wert. Eine Behörde, die man reinen Herzens als Fortsetzung des MfS mit rechtsstaatlichen Mitteln bezeichnen kann, denn sie stellt wie weiland Mielke einen großen Teil der Bevölkerung unter Generalverdacht und lebt von der Diffamierung und der gesellschaftlichen Ächtung ihrer Opfer. Und sie lebt nicht schlecht davon.

Für alles und jeden ist Geld da, nicht nur für abgestürzte Banker und verhungernde Hotelketten, sogar für Schweizer Datendiebe. Aber nicht für die Kinder, die Zukunft dieses Landes ? Und dann stellt man sich noch vor die Kameras und Mikrophone und begrüßt dieses Urteil ?

Liebe Merkel, lieber Steinmeier, lieber Westerwelle und lieber Özdemir, liebe Parteischranzen! Nehmt es mir nicht übel: Wäre ich z.B. Italiener, könnte ich über einen Typen wie Berlusconi lachen. Für Euch und Eure Parteien kann ich mich nur noch schämen. Ich schäme mich, dass Deutschland diese Politiker hat. Und schon lange packt mich nach der Scham die kalte Wut...

Foto: Hartz 4 (Harry Hautumm, www.pixelio.de)

Dienstag, 9. Februar 2010

Träumen müssen Taten folgen


" In der Jugend traut man seinen Träumen Macht zu, später erfährt man, dass unter den Erwachsenen die Übereinkunft besteht, dass Träume nur Macht haben, wenn ihnen Taten folgen" schrieb Erwin Strittmatter in seinem Kurzroman "Eine Kleinstadt auf dieser Erde". Strittmatter (* 14. August 1912 in Spremberg; † 31. Januar 1994 in Schulzenhof bei Dollgow) war ein sorbisch-deutscher Schriftsteller, der auf Deutsch schrieb. Er gehörte zu den bekanntesten Schriftstellern der DDR und ähnlich wie bei Fontane erschließt sich mir sein Werk so richtig erst mit zunehmenden Alter...

Bild: Träume (Stephanie Hofschlaeger, www.pixelio.de)

Montag, 8. Februar 2010

Trauben, Erd- und Himbeeren

„Wenn man älter wird, so lernt man eben einsehen, dass man von einem Menschen nicht alles verlangen kann und dass man zufrieden sein muss, wenn ein Weinstock Trauben trägt. In jüngeren Jahren verlangt man auch noch Erd- und Himbeeren dazu“ meinte Theodor Fontane ((* 30. Dezember 1819 in Neuruppin; † 20. September 1898 in Berlin). Er war ein deutscher Schriftsteller und approbierter Apotheker und gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des poetischen Realismus.

Damit hatte der Alte wieder einmal Recht. Deshalb wird man auch, wenn man älter wird (von alt möchte ich in dem Zusammenhang jedenfalls von mir nicht reden) in der Regel etwas bescheidener und gelassener in seinen Ansprüchen, was die Mitmenschen betrifft. Trotzdem kann man ob der fehlenden Erd-und Himbeeren ganz schön enttäuscht sein. Und manchmal allerdings hängen auch die Trauben ganz schön hoch...

Samstag, 6. Februar 2010

"Wir haben von den Bundestagswahlen profitiert"


Ein schönes Beispiel, wie sich die etablierten, sogenannten Volksparteien die Wirklichkeit schön reden, kann man heute online in der "Schweriner Volkszeitung" lesen. Die Zeitung färbt fröhlich mit schön und titelt dann auch " Trendwende. Frischer Wind für Parteien". So richtig witzig wird es, wenn dann noch der Landesgeschäftsführer der SPD in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr ein Rekordjahr bei Parteieintritten konstatiert und selig feststellt, dass die SPD tatsächlich von den Bundestagswahlen profitiert hat. Akrobat schöööön ! Mir fällt dann in solchen Fällen der absoluten Verblendung nur noch der Spruch vom Mond ein, der ja recht eigentlich ein Klappstuhl ist. Analysiert man nämlich die dem Artikel beigefügte Tabelle, so ergeben sich haarsträubende Zusammenhänge: Die SPD in Mecklenburg-Vorpommern hat demnach seit 1992 "nur" rund 25 Prozent ihrer Mitglieder verloren. Noch schlimmer dran sind die CDU, die etwa 50 Prozent ihrer Mitglieder einbüßte und die FDP, die sogar 81 Prozent verlor. Auch um die Linke in Meck-Pomm ist es schlecht bestellt: Ihr starben etwa 65 Prozent ihrer Genossen weg oder verließen die Partei, vielleicht auch aufgrund des gnadenlosen Opportunismus' ihrer Parteiführung ? Einzig Bündnis90/Die Grünen hatten Zuwachs zu verzeichnen: Die Mitgliederzahl stieg von 144 auf 373 Unentwegte und damit um sagenhafte 159 Prozent.

Liebe Bonzen, ich habe so langsam das Gefühl, dass Ihr Euch was einfallen lassen müßt! Und tatsächlich, meine Angst um unsere Parteiendemokratur wurde erkannt und die Lösung ist nah ! Der Politologe Dr. Steffen Schoon von der Landeszentrale für politische Bildung in Schwerin empfiehlt vor allem jungen Menschen den Parteieintritt. "Wegen der geringen Mitgliederzahlen seien die Karriere-Chancen enorm" zitiert ihn die "Schweriner Volkszeitung", die übrigens schon lange nicht mehr in Schwerin gemacht wird, sondern aus Kostengründen in Hamburg zurecht gefärbt wird.

Aber nur mit dieser Art von Aufrufen gehen die Besten der Besten in die Parteien, oder ? Wenn es noch einen Beweis gebraucht hat, dass es den meisten unserer Parteibonzen schon lange nicht mehr um Inhalte, sondern nur noch um die eigene Karriere geht: Hier ist er ! Aber auch das wundert mich schon lange nicht mehr. Das Bundesmerkel und ihr Vizewelle leben es ja fast jeden Tag vor. Rückgratlose Kleingeister, machtgeile Opportunisten, austauschbare Sprechmaschinen bestimmen die Politik in unserer Republik. Aber was sage ich denn da? Automaten kämen uns wesentlich billiger...

Danke an Klaus für die Info und den Link zur "SVZ".

Bild: Karriere (derateru, www.pixelio.de)


Freitag, 5. Februar 2010

Vallis Blog geht jetzt schon in die Vorschule


Von allen - selbst von mir - unbemerkt, jährte sich am 23. Januar diesen Jahres die "Erfindung " von Vallis Blog zum vierten Mal. Eintausendeinhundertundfünf Mal haben einige wenige Mitstreiter und ich unsere Leser hier im Biog mit unseren unmassgeblichen Meinungen oder Geschichten und Geschichtchen erfreut oder auch genervt. Das Themenspektrum ging dabei von A wie Abfallwirtschaft über Katzen und Hunde, Landratswahlen, Afghanistaneinsatz der Bundeswehr, Merkel und Leichtmatrosen bis hin zu Z wie Zerrspiegel der Geschichtswahrnehmung.

Danke an Michaela, Godiva, Stefan, Micha und an alle, die hier schon mal kommentiert oder einen Leserbrief eingestellt haben. Ich hoffe, Ihr macht weiter mit. Denn es geht selbstverständlich weiter, auch im fünften Jahr. Wir wollen ja aus der Vorschule raus und wenigstens noch volljährig werden...

Bild: S. Hofschlaeger, www.pixelio.de

Mittwoch, 3. Februar 2010

Monster, Mythen, Mutationen

Ja, ich weiß: Die Überschrift ist von irgendeiner dämlichen Fernsehserie geklaut. Nichts Neues also. Überhaupt wird wohl im Moment so mancher Leser entnervt weiterblättern, wenn er hier im Blog nicht jeden Tag einen Kommentar zu den neuesten Blödeleien, Schweinereien, Idiotismen und Selbstzerlegungs-Orgien unserer Herrschenden findet. Mea culpa, ich gelobe Besserung ! Wie immer sind allerdings die Frauen Schuld. In diesem Fall meine liebe M. , die mit einer üblen Bronchitis gepflegt werden musste. Also war Einreiben, Teekochen, Heizkissen holen und Unterhalten wichtiger als dieses Blog. Schneeschippen nicht vergessen, denn irgendwie musste man ja auch zum Arzt kommen. Aber jetzt geht es M. wieder viel besser und ab morgen werde ich mich wieder mit missbrauchten Jesuitenschülern, rücktrittswilligen Gesundheitsministern einer albernen Koalition, Bundeswehrsoldaten allüberall, geklauten Steuerhinterzieher-Daten und was es noch so alles für Glanzleistungen bzw. - meldungen gab, beschäftigen.

Für heute nur soviel: Es war richtig von unserem Merkel, den Rollstuhl-Mielke zum Bundesfinanzminister zu schlagen. Der Mann kennt sich ja mit Geldbriefen aus dubioser Quelle noch viel besser aus als mit Grundgesetzänderungen. Insofern ist er genau der Richtige für derartig dubiose Angebote von Steuerhinterzieher-Daten.

Wie war das doch früher mal: Der Hehler ist genauso schlimm wie der Stehler ? Lang, lang ist es her. Nun höre ich schon wieder die Gutmenschen quaken: Aber das sind doch Verbrecher und die muss man doch jagen. Ja, sage ich, das macht man ja. Sogar bis über die Schweizer Grenze. Warum kriegt man die denn nicht gleich in Deutschland ? Mich hat man jedenfalls immer gleich am Wickel, selbst wenn ich mal aus Versehen schwarzfahre, weil der Fahrkartenautomat nicht geht. Und dann denke ich noch an mein geldgeiles Finanzamt im Lande Brandenburg, an meine letzte Steuererklärung und an das zähe Feilschen um jeden Euro fuffzig mit dem satten und wohl alimentierten Sesselfurzer dort in der Kreisstadt, der einem sogar die legalen Abzugsmöglichkeiten nicht gönnt und dumme Sprüche in den Steuerbescheid schreibt. Womit wir dann wieder bei der Überschrift wären...

Montag, 1. Februar 2010

Heute schon gebirthelt ?

Einer meiner Lieblingsautoren ist seit langer Zeit Wladimir Kaminer, der aus meist genialem, da ungewöhnlichem Blickwinkel die nicht nur für ihn rätselhaften Irrungen und Wirrungen der bundesdeutschen Gesellschaft beleuchtet. In einem seiner Bücher ("Mein Leben im Schrebergarten", Goldmann Verlag 2009) beschreibt er zum Beispiel eine Gartennachbarin, die sich bei der BE-ES-TE-U nicht gaucken, sondern birtheln lässt. Monatelang wartet sie auf ihre Akte, um dann enttäuscht die zwei Blatt in Empfang zu nehmen. Auf der ersten Seite waren nur ihre Personalien aufgelistet. Auf der zweiten Seite hatten ihr Mielkes Mannen in einem Satz lediglich bescheinigt, dass sie viel zu blöd sei, um dem Aufbau des Sozialismus in der DDR zu schaden...

Nun ist Kaminer zwar Russe - und damit schon ziemlich verdächtigt- aber jüdischer Abstammung. Keiner unserer ewigen Aufarbeiter und damit DDR-Nostalgiker wird sich also öffentlich trauen, Herrn Kaminer für diese Art der Stasi-Aufarbeitung zu tadeln. Anders wäre es, wenn beispielsweise ich so eine launige Geschichte erzählen würde.

Heute morgen beim Lesen der Zeitung fiel mir allerdings keine launige Geschichte ein, mir kam ein bestimmter Verdacht: Der "Spiegel" hatte sich mit Hilfe der Gerichtsbarkeit Einblick in die Promotionsunterlagen unserer Bundesmerkel verschafft und titelte nun "Glänzend in Physik, mäßig in der Ideologie" und saß damit zunächst einmal dem Irrtum aller Westdeutschen auf, dass die Erkenntnisse von Karl Marx oder Lenin völlig gleichbedeutend mit der in der DDR herrschenden Ideologie waren. So haben z.B. Marx oder Lenin nie etwas über die in dem Spiegelartikel zitierten Produktivkräfte in der DDR geschrieben. Die ML-Ausbildung hatte nur solange Hand und Fuß, wie sie sich mit der Ökonomie des Kapitalismus oder den philosophischen Lehren von Marx beschäftigte. Alles andere, wie z.B. der sogenannte "Wissenschaftliche Kommunismus" waren reine Traumdeutereien der herrschenden Ideologen von Hager bis Mittag, da hier nur versucht wurde, dass wahre Leben im Sozialismus schön zu reden und die Menschen mehr oder weniger auf die lichte Zukunft des Kommunismus zu vertrösten. Glauben statt Wissen war die Devise. Insofern waren wir nicht weit entfernt vom Christentum, das den Menschen ja aufs Jenseits vertröstet. Nicht umsonst wurden die Philosophie-Studenten z.B. der Humboldt-Universität von SED und MfS immer besonders misstrauisch beäugt, da sie die Diskrepanz zwischen vermittelter "reiner Lehre" und den wirklichen Aussagen der sogenannten Klassiker Marx, Engels und Lenin natürlich bemerken mussten und auch oftmals sehr offen aufzeigten.

Zurück zu unserem Merkel: Ihre Stasi-Akte ist ja immer noch unter Verschluss. Von bestimmten Fotos darf nicht geredet werden. Immerhin wissen wir jetzt, dass sie für ML zu doof war. Natürlich zeigt sich heute in der offiziellen Lesart duch die schlechte Note lediglich ihr Widerstandsgeist gegen das SED-Regime, das die im Arbeiter-und Bauernstaat eigentlich doch unterprivilegierte Pfarrerstochter einfach Physik studieren und sogar zum Auslandsstudium liess. Oder war es ähnlich wie bei Kaminers Gartennachbarin? Den Beweis, dass man bei erwiesener Dummheit zwar dem Sozialismus in der DDR nicht schaden, aber dafür einen kapitalistischen Staat regieren kann, ist die gute Frau M. meines Erachtens bisher auch mehr als schuldig geblieben...

Foto: Knipseline (www. pixelio.de)

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Wir sind noch lange nicht am Ende, wir fangen ja gerade erst an...